Trockenfutter wurde das erste mal in den 1930ern von der Firma Gaines Food Company in den USA verkauft. Davor wurden Hunde mit Tischresten gefüttert. Nach dem zweiten Weltkrieg und der Lebensmittelindustrialisierung wurde Trockenfutter und auch Nassfutter (Dosenfutter) in den 1960ern und den 1970ern immer beliebter.

Trockenfutter gilt heute als eines der beliebtesten Futtermittel für Hunde, da es günstig und leicht zu handhaben ist, dicht gefolgt vom Nassfutter. Es gibt unzählige Trockenfutterhersteller die größten Produzenten sind Nestlé, Procter & Gamble und Mars. Alle vertreiben Hundefutter unter verschiednen Markennamen. Bei Stiftung Warentest schneiden viele günstige Trockenfutter sehr gut ab. Jedoch ist der Test sehr verrufen, gerade von Hundehaltern und Hunde- Ernährungsexperten, die sich mit dem Thema sehr gut auskennen, da vieles nicht beachtet wurde. Z.B. ist Getreide nicht gut für den Verdauungstrakt des Hundes, der auf das Verdauen von Fleisch ausgelegt ist. Der Hund braucht eine höhere Energie Getreide zu verdauen es können Allergien gegen Getreide entstehen. Es wird außerdem nicht untersucht, was neben den aufgelisteten Zutaten wirklich verarbeitet wurde.

Achtung: was wirklich drinsteckt bleibt oft im Dunkeln, da die Anbieter die genauen Zutaten nicht deklarieren müssen. Es werden hauptsächlich Gruppenangaben gemacht: Fleisch, Getreide, Gemüse, Öle und Fette, häufig werden gerade von den großen Herstellern Abfälle der Dritten Kategorie (Häute, Hufe, Hörner, Haare) verarbeitet. Achtung Zitronensäure ist gefährlich muss nicht deklariert werden, greift Zähne an und kann eine Ursache für Magendrehungen sein.

Trockenfutter kann trocken gefüttert werden oder vorher in etwas Wasser eingeweicht werden. Weichen Sie das Trockenfutter z.B. 30 Minuten in lauwarmem Wasser auf, damit es sich schon vor der Fütterung etwas ausdehnt und nicht im Magen ihres Hundes. Füttern Sie wie es ihr Hund am besten verträgt. Geben Sie die Tagesration in 2 Mahlzeiten, damit sich der Magen des Hundes nicht zu stark ausdehnt.

Ein gutes Trockenfutter:
–    enthält keine künstlichen Duft und Farbstoffe
–    keine Geschmacksverstärker
–    keine Konservierungsstoffe
–    hoher Proteingehalt
–    keine Zitronensäure

Vorteile von Trockenfutter:
–    Es trägt zur Zahnreinigung bei
–    Es lässt sich leichter Lagern als Nassfutter
–    Es ist Umweltschonender, da kein Dosenmüll anfällt
–    Es ist länger haltbar, da es kein Wasser enthält

Fazit: Im großen und ganzen ist es wichtig, das ihr Hund das Futter das Sie ihm geben gut verträgt. Er es gerne frisst und keinen Durchfall oder andere Probleme dadurch bekommt. Es kann sich positiv auswirken, wenn sie ab und zu das Futter wechseln und nicht immer nur das gleiche Futter kaufen.

Wo kann ich gutes Trockenfutter bestellen: